Havanna

Havanna - Eine Reise in die Vergangenheit

Nachdem wir nun wieder in das Jahr 2017 angekommen sind, können wir auch unser Homepage aktualisieren…in Kuba ist es nicht so einfach ein vernünftiges, stabiles Internetzugang zu bekommen…aber hier nun unsere Eindrücke aus Kuba…

 

Mery war ja bereits schon von Quito nach Havanna vorausgeflogen als ich auf den Galapagos war. Meine Reise von Galapagos nach Havanna war ein wenig komplizierter, ich musste erst nach Guayaquil aufs Ecuadorianische Festland fliegen und von dort aus nach San Salvador und dann erst nach Havanna. Es war eine recht lange Reise mit Verspätungen, aber im Großen und Ganzen hat alles doch recht gut geklappt.

 

In Havanna angekommen hatte Mery mich mit einem Oldtimer-Taxi abgeholt, sie hatte bereits ein paar Dinge in Havanna organisieren können, unter anderem den netten und zuverlässigen Taxi Fahrer Pablo der uns ein paar Male durch die Gegend fuhr. Wir hatten am Flughafen auch Bekanntschaften mit zwei Japaner am Flughafen geschlossen, mit ihnen sind wir zusammen in die Stadt gefahren und haben uns die Taxikosten geteilt. Mery ist absolut begeistert von Havanna, sie hatte ca. eine Woche lang Salsa Tanzunterricht genommen und hatte schon ein paar nette Leute kennengelernt. Wir hatten in Havanna eine kleine Wohnung für uns selber, hier in Kuba vermieten die Menschen sogenannte „Casa Particular“, das sind entweder ganze Wohnungen oder einzelne Zimmer von Privatpersonen. Unsere Vermieterin Regina ist eine sehr nette Dame, wir hatten auch ein paar Male bei ihr zu Hause abends gespeist, sie kochte uns ein paar sehr leckere Gerichte à la Großmutterart, das war echt klasse.

 

Am selbigen Abend als ich ankam gingen wir mit einem Ehepaar aus Martinique bei dem Restaurant Biky essen. Mery hatte mit dem Ehepaar Bekanntschaften geschlossen durch Salsa Veranstalltungen, sehr nette und freundliche Menschen. Das Restaurant Biky lag quasi direkt gegenüber unserer Wohnung, für uns sehr einfach dorthin zu gelangen. Wir hatten dort sehr oft gegessen, das Restaurant können wir wirklich jedem empfehlen wer hier mal nach Havanna reisen sollte. Wir hatten hier zum ersten Mal in unserem Leben Hummer gegessen, sie sind hier bezahlbar und schmecken einfach sehr gut, die Bilder seht ihr ja dann auf Merys kulinarische Ecke.

 

Am folgenden Tag hatten wir uns mit den beiden Japanern die wir am Vortag am Flughafen in Havanna kennengelernt hatten einen Tagesausflug mit Pablo, den Oldtimer-Taxifahrer gemacht. Wir fuhren zum Platz der Revolution, zu einem Künstlerhaus, zu einem Strand außerhalb der Stadt, nach La Cabana, zum Rum-Museum und Markthalle am Hafen. Es war ein schöner und individueller Tagesausflug, wir hatten den Tag sehr genossen.

 

In Havanna besuchte ich auch das Revolutionsmuseum, ein wirklich sehr interessanter Ort über die Revolutions-Geschichte des Landes. Wir verbrachten auch einen halben Tag am Strand, liefen viel durch die Altstadt, man entdeckt hier sehr viel alte Sachen, Gebäuden und interessante Orte. Es macht auch einfach spaß die alten Oldtimer Autos zu sehen und sie zu fotografieren, sie sind wirklich eine Augenweide. Man kommt sich hier wirklich so vor als wäre man in den 50er und 60er Jahre zurück versetzt. Hier laufen die Dinge nicht so wie man es gewöhnt ist. In vielen Geschäften sind die Regale leer, importierte Produkte sind kaum zu bekommen ohne Beziehungen. Für das Land und den Menschen wird es wirklich Zeit, dass das Handelsembargo aufgehoben wird. Wir haben hier sehr gute Erfahrungen mit den Menschen gemacht, sie sind fast alle sehr freundlich und nett.

 

Havanna hat uns sehr gut gefallen, wir hoffen in Zukunft nochmal hierhin reisen zu können.