Von Taupo nach Auckland

Super Wetter, das Meer, die Strände und unsere letzte Station in Neuseeland

Am ersten Weihnachtstag fuhren wir auch schon wieder weiter Richtung Norden, wir übernachteten eine Nacht in Hamilton und besuchten in der Gegend bei Waitomo die hier in Neuseeland endemisch lebenden „Glowworms“, eine Art der Langhornmücke die biolumineszent unter der Höhlendecke herabhängend leuchten um Beute zu fangen. Die Tour in der Höhle war an und für sich nichts Besonderes, aber als wir dann die leuchtenden „Glowworms“ sahen, das war durchaus etwas Neues. Es waren vermutlich Tausende, der Anblick war als ob man zu den Sternen blicken würde, sah aus wie eine ganze Galaxie, echt faszinierend. Leider durfte man hier nicht fotografieren. Des Weiteren buchte ich eine Tour für den Hobbiton in der Nähe von Matamata. In Hobbiton wurden zu den Filmen Der Herr der Ringe und Der Hobbit die Szenen im Hobbit-Dorf gedreht. Die Gegend ist in der Tat sehr schön, es war interessant zu sehen wie sie die Kulisse gestaltet hatten, für mich war das interessant zu sehen.

 

In Hamilton selber war am ersten Weihnachtstag nicht viel los, so gut wie alle Geschäfte hatten geschlossen. Von Hamilton fuhren wir dann noch weiter nach Norden, unser Ziel war die Stadt Whangarei, dort blieben wir insgesamt drei Nächte. Von hier aus hatten wir Tagesausflügen zu den Buchten bei Tutukaka unternommen, hatten eine Bootstour von Paihia nach Russell und zu Bay of Islands unternommen sowie fuhren zum nördlichsten Punkt auf der Nordinsel zum Cape Reinga. Man merkte auf den Straßen dass jetzt Hauptferienzeit ist, teilweise gab es Stau, es war viel los auf den Highways. Die Stadt Russell war wohl die erste neuseeländische Hauptstadt, man sieht noch alte schöne Holzhäuser aus der Vergangenheit. Auch hier war einiges los, viele Schiffe waren rund um den Bay of Islands unterwegs, dort sind viele schöne Buchten mit Stränden. Am Cape Reinga sieht man wie die Tasmanische See sich mit dem Pazifischen Ozean begegnen, starke Strömungen treffen aufeinander. Dort kann man auch sehr gut wandern gehen, wir liefen allerdings nur eine kleine Strecke zum Strand herunter. Auf dem Rückweg von Cape Reinga hatten wir Sandsurfen ausprobiert, ein netter Spaß was allerdings auch sehr anstrengend ist. Man bekommt eine Art Styropor-Surfbrett, läuft die Sanddüne rauf, was super anstrengend ist, legt sich dann mit dem Brett auf dem Bauch und gleitet dann die Sanddüne herunter. Wettertechnisch hatten wir in den vergangenen Tagen wirklich Glück, die Sonne hat geschienen und die Temperaturen waren um die 25°C tagsüber.

 

Unsere letzte Etappe von Whangarei war dann die Strecke nach Auckland. Auckland ist die letzte Station für uns in Neuseeland. Wir verbringen hier drei Nächte einschließlich Neujahr und fliegen dann weiter zu einem anderen Kontinent, nach Südamerika, genauer gesagt nach Buenos Aires.

 

Auckland, die größte Stadt Neuseeland ist eine Multikulti Stadt, man trifft viele Menschen aus allen Ländern, viele Asiaten leben hier. Die Stadt gefällt uns auch sehr gut, man kann viel unternehmen und es kommt einem nicht so vor als wäre man in einer Großstadt. Die Stadt hat viel Grünes zu bieten und ist auch vom Meer umgeben, echt nett hier.

 

Nun, für uns heißt es bald auf Wiedersehen Neuseeland und das Jahr 2016. Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017, möge das neue Jahr viel Gutes bringen. Genießt euren Silvesterabend mit Familie und Freunde und wir melden uns dann wieder im neuen Jahr aus Argentinien.

 

Liebe Grüße

 

Mery & Dennis